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Vom Gebirge in die Stadt


Vom Gebirge in die Stadt

Der Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros)

Hausrotschwanz mit Raupe

Weibliches Rotschwänzchen mit erbeuteter Raupe.



Hausrotschwanz

Jungvogel

Äußerlich fällt an ihm vor allem der rostrote Schwanz auf, der beim Sitzen häufig zittert. Männchen und Weibchen lassen sich recht gut voneinander unterscheiden: Während Er rußschwarz bis schiefergrau trägt, zeigt Sie - bei gleicher Schwanzfärbung - freundlichere Beige- und Brauntöne.

Für sein Nest wählt der Hausrotschwanz beinahe Höhlen jeglicher Art, egal ob unter der Terrassen-Markise, am Carport, im alten Schuppen oder in einem Holzstapel. Man sollte also beim Frühjahrsputz in Haus und Garten ganz genau hinschauen!

Mit einer sogenannten Halbhöhle als Nisthilfe kann auch der Haus- und Gartenbesitzer etwas für den Hausrotschwanz tun. Der muntere Insektenfresser, der im Herbst auch Beeren und Früchte nicht verschmäht, nimmt solche Angebote bei Wohnungsmangel gerne an.

Hausrotschwanz

Männlicher Hausrotschwanz

Ursprünglich stammt der Hausrotschwanz aus dem Gebirge. Schon vor Jahrhunderten hat jedoch der überwiegende Teil die felsige Bergwelt gegen städtische Strukturen unserer Neuzeit eingetauscht. Aus seinen Winterquartieren im Mittelmeerraum und milderen atlantischen Breiten kehrt er als einer der ersten Zugvögel schon bald zurück. Spätestens im März macht er mit seinem unnachahmlich heiser gequetschten Gesang auf sich aufmerksam, und ist dann bereits am frühen Morgen auf einem Dachfirst oder der nächsten Fernsehantenne leicht zu entdecken.

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