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Ökologische Stadtbeleuchtung
Ökologische Stadtbeleuchtung
Erste Phase des Projekts abgeschlossen
18. Dezember 2009 -
Zum Abschluss der ersten Phase im Projekt „Effiziente Beleuchtung im öffentlichen Raum“ hat der NABU in Hannover die Fachtagung „Modernisierung der Stadtbeleuchtung – Konzepte und Innovationen für mehr Energieeffizienz und weniger Lichtverschmutzung“ durchgeführt.
Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet informierten sich über rechtliche, technische, finanzielle und ökologische Rahmenbedingungen der Modernisierung von Stadtbeleuchtungsanlagen. Die angeregten Diskussionen von Vertretern aus Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden drehten sich um Themen wie Lichtmanagementsysteme, LED-Technologien, Contracting-Finanzierung und Lichtplanung. Der NABU hat eine umfassende Dokumentation zur Fachtagung erstellt. Sie kann auf dieser Seite heruntergeladen werden oder bei Interesse als gedrucktes Exemplar kostenfrei bei der untenstehenden Kontaktadresse bestellt werden.
Mit dem Abschluss der Fachtagung und der Fertigstellung der Dokumentation beendet der NABU die erste Phase seines Projektes zur ökologischen Stadtbeleuchtung. Gefördert aus Mitteln des Bundesumweltministeriums und Umweltbundesamts hat das NABU-Projektteam für NABU-Gruppen, Kommunen, Stadtwerke, Kirchengemeinden und Bürgerinitiativen ein umfangreiches und kostenloses Informations- und Beratungsangebot zur Verfügung gestellt. Die Informations- und Beratungsmaterialien des Projekts bleiben auf diesen Seiten langfristig online abrufbar. Zudem wurde rechtzeitig zur Fachtagung die NABU-Ausstellung „Ökologische Stadtbeleuchtung“ präsentiert. Sie kann kostenlos beim NABU für eigene Veranstaltungen ausgeliehen werden.
Im Projektverlauf kam es zu zahllosen schriftlichen, telefonischen und persönlichen Beratungskontakten mit Interessierten an über 70 Standorten im gesamten Bundesgebiet. Beispielsweise wurden in der Gemeinde Appen in Schleswig-Holstein Empfehlungen für die Sanierung der veralteten, ineffizienten Straßenlaternen erarbeitet, die nun in die Tat umgesetzt werden sollen. In Karlsruhe konnte das NABU-Projektteam dazu beitragen, die Anstrahlung einer Kirche in einem naturnahen Parkgelände noch effizienter und naturverträglicher zu gestalten. Dabei wurde u. a. auf die ursprünglich geplante Anstrahlung von Bäumen verzichtet. Und im hessischen Grünberg wurden im Dialog mit der Stadt Anforderungen an ein von örtlichen Energieversorger angekündigtes Sanierungskonzept für die Straßenbeleuchtung formuliert.
In der Beratungsarbeit hat der NABU zahlreiche Erfahrungen gesammelt: So bleibt bei den Entscheidungen über Modernisierungsmaßnahmen vor Ort oft zu wenig Raum für ausführliche Diskussionen darüber, wie viel Licht, wo und in welcher Qualität benötigt wird. Meistens werden lediglich die jeweils gerade anstehenden Einzelmaßnahmen je nach aktueller Haushaltslage beschlossen, anstatt mithilfe eines Lichtplans umfassend Ziele und Prioritäten für die Stadtbeleuchtung und ihre Modernisierung zu setzen. Diesem Manko will der NABU in einer zweiten Projektphase entgegenwirken.
Dokumentation der Fachtagung vom 5. November 2009 in Hannover können Sie als gedrucktes Exemplar kostenfrei zu bestellen bei:
NABU-Bundesverband
Charitéstr. 3, 10117 Berlin
Elmar Große Ruse
Referent für Energiepolitik
Tel. 030 284 984 – 1611
Elmar.Grosse-Ruse@NABU.de
oder hier herunterladen:
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Dokumentation der Fachtagung
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Weitere Informationen
Ausstellung zum Projekt
Im Rahmen des Projektes „Effiziente Beleuchtung im öffentlichen Raum“ hat der NABU eine informative und attraktive Ausstellung produziert. Die Ausstellung kann kostenlos beim NABU ausgeliehen werden. Anlässe gibt es viele!
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NABU unterstützt Kommunen
Veraltete Stadtbeleuchtung verschwendet nicht nur Energie und Geld, sondern heizt auch das Klima auf und schadet der Natur. Der NABU-Flyer stellt Wissenswertes für eine klima- und naturverträgliche Stadtbeleuchtung zusammen. Er soll dazu dienen, Partner in Kommunen zu gewinnen.
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Auf was kommt es an?
Die Anziehungskraft des Lichts auf Insekten hängt stark vom Lichtspektrum ab. Besonders attraktiv wirkt Licht im Ultraviolettbereich. Dies gilt es bei der Wahl der Lichtfarbe zu berücksichtigen.
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Ansprechpartner
Das NABU-Energie-Team beantwortet gerne Ihre Fragen:
Carsten Wachholz oder
Elmar Große Ruse
Tel. 030.28 49 84-16 17 / -1611
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