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Endspurt bei der Rußfilter-Förderung

Endspurt für Autofahrer mit älteren Diesel-Motoren

Rußfilter-Nachrüstung wird nur noch bis Jahresende gefördert!

Pkw in Fahrt

Jetzt schnell sein! Bis Jahresende wird die Umrüstung gefördert.

10. Dezember 2010 - Ab Januar 2011 werden in weiteren Städten Umweltzonen eingeführt bzw. verschärft. Für Autos ohne Umweltplakette bzw. mit gelben oder roten Umweltplaketten kann die Einfahrt dann problematisch werden. Die meisten Diesel-Autos und Transporter können aber mit einem Rußfilter fit für die Umweltzone gemacht werden: Nur noch bis Jahresende fördert der Staat die Nachrüstung von Diesel-Autos mit Rußpartikelfiltern mit einem Zuschuss von 330 Euro. Voraussetzung ist, dass die Filter bis spätestens zum 31. Dezember eingebaut werden. Die Filter verbessern den Schadstoff-Ausstoß und leisten auch einen Beitrag zum Klimaschutz.

Wer wird gefördert?

Wer seinen Diesel noch in den nächsten drei Wochen mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten lässt, bekommt einen Zuschuss von 330 Euro vom Staat. Filter zum Nachrüsten gibt es ab 600 Euro, dazu kommen die Einbaukosten. Letzter möglicher Tag für den Einbau ist der 31. Dezember. Die Förderung gibt es für Autos, Wohnmobile und leichte Nutzfahrzeuge wie etwa Transporter. Autos müssen bis zum 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen gewesen sein, Nutzfahrzeuge bis zum 16. Dezember 2009.

Welche Vorteile haben Diesel-Fahrer durch die Nachrüstung?

Diesel-Partikelfilter, Nachrüstsatz Rover

Die Filter verbessern den Schadstoff-Ausstoß.

Die Filter verbessern den Schadstoff-Ausstoß. Diesel-Fahrer können damit also in Städte mit Umweltzonen fahren - wie weit, ist jeweils abhängig von der neuen Schadstoffgruppe. Zudem steigt der Wiederverkaufswert nachgerüsteter Fahrzeuge. Schließlich sind Diesel-Fahrer mit nachgerüstetem Auto auch von einer Steuer-Benachteiligung befreit, die für Fahrzeuge ohne Filter gilt. Für Autos ohne Filter müssen Halter 1,20 Euro zusätzlich je angefangene 100 Kubikzentimeter an Kfz-Steuer zahlen.

Wo können Förderanträge gestellt werden?

Dafür müssen sich Diesel-Fahrer an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) richten, das schon für die Abwrackprämie zuständig war. Für den Antrag gehen Verbraucher auf eine Internetseite des BAFA (www.pmsf.bafa.de), füllen dort ein Formular mit Angaben zur Person und dem Auto aus und übermitteln dies. Anschließend muss das Formular ausgedruckt und per Post unterschrieben an die Behörde geschickt werden - inklusive einer Kopie des Fahrzeugscheins. In dem Fahrzeugschein muss bereits der Einbau des Filters vermerkt sein. Dies erledigt die zuständige Zulassungsbehörde bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung der Werkstatt.

Wie schnell bekommen Autofahrer das Geld überwiesen?

In aller Regel innerhalb von vier bis sechs Wochen. Anträge müssen allerdings bis spätestens zum 15. Februar 2011 eingereicht werden. Sie werden nach der Reihenfolge bearbeitet, in der sie beim BAFA eingehen. Bisher hat die Behörde knapp 107.000 mal den Zuschuss gewährt. Insgesamt reicht der Fördertopf für 160.000 Nachrüstungen. Autofahrer haben also eine gute Chance, das Geld auch tatsächlich zu bekommen. Allerdings ist damit zu rechnen, dass bis zum Jahresende mehr Autofahrer für eine Nachrüstung in die Werkstätten fahren. Mit Werkstatt-Terminen könnte es also knapp werden.

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