NABU.de Aktionen & Projekte Rußfrei fürs Klima Cartoon-Wettbewerb

Der Cartoon-Wettbewerb hat einen Sieger

Der Cartoon-Wettbewerb hat einen Sieger

Die Kampagne „Rußfrei fürs Klima" kürt den besten Beitrag

Der Gewinner des Cartoon-Wettbewerbs. Zum Vergrößern aufs Bild klicken.


Die Umwelt- und Verkehrsverbände NABU, BUND, DUH und VCD haben in Berlin im Namen der Kampagne „Rußfrei fürs Klima“ die Sieger des Cartoon Wettbewerbs „Ruß lässt die Arktis schmelzen“ gekürt. NABU-Präsident Olaf Tschimpke und der Berater der Kampagne Axel Friedrich gratulierten dem Cartoonisten Marcus Wilke zu seinem 1. Platz.

Der Sieger Marcus Wilke

Dr. Axel Friedrich, der Sieger des Wettbewerbs Marcus Wilke und NABU-Präsident Olaf Tschimpke

Zahlreiche Teilnehmer, vom Hobbyzeichner bis hin zum Profi-Cartoonisten, interpretierten das Thema ganz unterschiedlich und sendeten Beiträge aus dem ganzen Bundesgebiet sowie aus Österreich ein. Eine Jury aus Verbands-Vertretern wählte die drei Sieger-Cartoons unter der Vielzahl von Einsendungen aus und bestimmte die Plätze vier bis zehn.

Den ersten Platz bekam schließlich ein Cartoon von Marcus Wilke, Cartoonist und Illustrator aus Berlin. Der Beitrag mit dem Kurztitel „Asylanträge“ veranschaulicht ironisch, was passiert, wenn die Erderwärmung weiterhin voranschreitet und dadurch das „Ewige Eis“ der Arktis abschmilzt. Die dort lebenden Tiere werden gezwungen sein, sich andere Lebensräume zu suchen. „Nicht nur die Botschaft des Cartoons, auch die zeichnerische Umsetzung überzeugt. Marcus Wilke hat ein Gespür dafür, die Problematik des Klimawandels und die Folgen für die Arktis mit wenig Worten auf den Punkt zu bringen“, sagte Tschimpke. Der erste Platz ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert

Platz 2: Christian Depenbusch

Platz 2: Christian Depenbusch

Auf den zweiten Platz schaffte es Christian Depenbusch aus Castrop-Rauxel mit seinem Iglo-Cartoon, der auf den sogenannten Albedo-Effekt der Rußpartikel in der Arktis abzielt: Lagern sich schwarze Teilchen auf hellem Grund ab, wird die zurück reflektierte Sonnenstrahlung gemindert und die Wärme durch die schwarzen Teilchen absorbiert. Als Folge erwärmen sich die darunter liegenden weißen Schnee- und Eismassen und schmelzen noch schneller ab.

Platz 3: Kristina Ruprecht

Platz 3: Kristina Ruprecht


Den dritten Platz sicherte sich Kristina Ruprecht aus Bad Schwalbach mit ihrem „Bettler-Cartoon“: Augenzwinkernd zeigt sie, wie der Rußausstoß aus unseren Autos in Europa dazu führt, dass es das Arktiseis in näherer Zukunft nicht mehr geben könnte. Eisbären und auch die in der Antarktis lebende Pinguine wären damit sinnbildlich von Futterspenden abhängig, weil es ihre natürlichen Lebensräume nicht mehr gibt.

Sonderpreis: Burkhard Fritsche

Sonderpreis: Burkhard Fritsche

Einen Sonderpreis erhielt der Cartoon von Burkhard Fritsche, der sich zwar nicht explizit mit dem Thema Ruß und Klimawandel beschäftigt, aber auf humorvolle und zeichnerisch überzeugende Art und Weise die scheinbaren Bemühungen der Automobilindustrie, sich klima- und umweltfreundlich zu präsentieren, entlarvt.

„Künstler können die komplexe Problematik der Klimawirksamkeit von Rußpartikeln und die daraus resultierenden Folgen für die Arktis in Bilder darstellen, die mehr erklären können, als lange wissenschaftliche Vorträge. Die Cartoons bringen es sehr gut auf den Punkt. Sie helfen uns, die Aufmerksamkeit stärker auf die klimaschädlichen Rußemissionen zu lenken“, erklärte Axel Friedrich.

In dem parallel ausgelobten Kurzfilm-Wettbewerb der Rußfrei fürs Klima Kampagne hat es ebenfalls eine Entscheidung gegeben: Gewonnen hat der Kurzfilm von Simon Kaiser und Yannik Markworth von der Medienakademie Hamburg, die in ihrem 1minütigen Spot mit Ironie die Botschaft verbreiten: Rußschleudern sind uncool! Denn ihr smarter Hauptdarsteller kann mit seinem Auto mit roter Plakette alles andere als die weibliche Fans beeindrucken. Die beiden jungen Filmemacher können sich über ein Preisgeld von 3000 Euro freuen. Zu sehen ist der Film hier und auf Youtube.

Um die Vielfältigkeit und Originalität der Einsendungen einem breiten Publikum zugänglich zu machen, wurde eine Broschüre mit einer Sammlung der Sieger-Cartoons sowie den Top 50 Einsendungen angefertigt. Diese kann in Kürze kostenlos im NABU Onlineshop bezogen werden oder als Presseexemplar angefordert werden.

Kontakt:
Lucienne Damm
Telefon: 030 284984-1625
Lucienne.Damm@NABU.de

Die Gewinner-Cartoons:

Platz 4: Olga Hopfauf

Platz 5: Hannes Mercker

Platz 6: Matthias Kiefel

Platz 7: Steffen Elbing

Platz 8: Christian Depenbusch

Platz 9: Michael Fredrich

Platz 10: Motoko

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