NABU.de Aktionen & Projekte Birdwatch Die wichtigsten Fragen

FAQ

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Häufig gestellte Fragen

Seeregenpfeifer


Ich bin im Ausland. Kann ich trotzdem mitmachen?

Auch wenn Sie sich zum Birdwatch-Termin im europäischen Ausland befinden, können Sie an der Beobachtung und Kartierung der Zugvögel teilnehmen. Nach erfolgter Beobachtung schicken Sie bitte Ihr Meldeformular unserer jeweiligen Partnerorganisation im Ausland zu. Anstatt der deutschen, führen Sie einfach die englischen oder wissenschaftlichen Vogelnamen auf oder nutzen Sie unsere Artenliste. Eine Liste mit Adressen unserer Partnerorganisationen im europäischen Ausland finden sie hier:

Birdwatch bei Birdlife International
Liste zu den BirdLife-Partnern

Warum findet der Birdwatch an zwei Tagen und im Herbst statt?

Der Beobachtungszeitraum umfasst ein ganzes Wochenende, damit möglichst viele Menschen teilnehmen und sich an einem dieser Tage dem faszinierenden Hobby der Vogelbeobachtung widmen können. Der Birdwatch findet Anfang Oktober statt, da dann besonders viele Zugvögel auf dem Weg in ihre Winterquartiere sind.

Was macht der NABU mit den Ergebnissen?

Sobald alle Ergebnisse eingegangen sind, erstellen wir eine bundesweite Auswertung nach Vogelarten, Bestandszahlen und Beobachtungsorten. Zur internationalen Auswertung gehen die Ergebnisse außerdem an Birdlife International.

Ich habe weniger Vögel gesehen als üblich. Wie werden Fehler bzw. Ergebnisverfälschung vermieden?

Je mehr Menschen am Birdwatch teilnehmen, desto präziser werden die Ergebnisse. So werden individuelle Fehler minimiert. Einige Teilnehmer werden weniger Vögel sehen, andere werden mehr Vögel beobachten. So werden sich die Zählungen ausgleichen und einen repräsentativen Überblick über die Wanderung der Zugvögel geben.

Was sagt uns der Birdwatch?

Ziel der Aktion ist ein europaweites und möglichst genaues Bild von der Zugvogelwanderung zu erhalten. Dabei geht es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern vielmehr darum Anteile und Trends zu ermitteln. Damit dieser Anteil repräsentativ ist, sollen die Daten über mehrere Jahre verglichen werden. So werden neue Kenntnisse zur Entwicklung einzelner Vogelarten gewonnen.

Können Zugvögel die Vogelgrippe übertragen?

Die Entwicklung der Monate dokumentiert die geringe Ausbreitungsfähigkeit der Viren durch Wild- beziehungsweise Zugvögel: In Deutschland verdeutlicht die nur sehr begrenzte Zahl an Wildvögeln, die H5N1-Viren zum Opfer gefallen sind sowohl eine rasch zum Tode führende Pathogenität, als auch ein geringes räumliches Ausbreitungspotenzial unter Wildvögeln. Einzelne Funde an verschiedenen Orten Deutschlands sind wohl primär auf die erheblich gestiegene Untersuchungsintensität toter Vögel zurück zu führen.

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